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Franziska Gottwald ist in Marburg an der Lahn geboren. Nach dem Studium für Gesang in Saarbrücken, Hannover und Weimar war sie für 4 Jahre festes Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater in Weimar.

Gastverträge führten Franziska Gottwald u.a. an die Opernhäuser in Köln, Stuttgart, Hannover, Wiesbaden, Toulouse, Venedig, Bilbao, Basel und an die Komische Oper Berlin. Ihr Anliegen die Kraft von Musik und Darstellung sich gegenseitig beflügelnd zu verbinden, kam so zur Geltung in Partien wie Cherubino und Sesto (Mozart), Ariodante und Ruggiero (Händel), Orfeo (Gluck), Hänsel (Humperdinck) oder Prinz Orlofsky (J. Strauss).

Franziska Gottwald war Solistin mit so herausragenden Orchestern wie dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Venice Baroque Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra, dem
Amsterdam Baroque Orchestra, Musica Antiqua Köln, Concerto Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Ensemble Resonanz, dem NDR und MDR Sinfonieorchester oder den Bamberger Symphonikern.

Konzertreisen mit Werken des Barock über die Romantik bis zur Moderne führten sie nach Japan, Südafrika, Kanada, Südostasien und durch ganz Europa. Orchesterwerke wie Dvorak’s Biblische Lieder, Das Lied von der Erde von Mahler, Verdi’s Requiem oder Berlioz’ Les nuits d’été standen dabei ebenso auf dem Programm wie Mozart oder Händel Solo- Arienabende. So war sie 2015-16 u.a. zu Gast in den Konzerthallen von London, Madrid, Amsterdam, Yokohama, Florenz, Tel Aviv und Jerusalem, Stavanger, Basel, Bilbao, Köln, Dresden und Baden-Baden.

Die 1. Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs hat ebenfalls einen reiche Erfahrungsschatz im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis durch die langjährige Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Ton Koopman, Andrea
Marcon, Fabio Biondi, Konrad Junghänel, Christoph Spering und vielen anderen.

Franziska Gotwald erscheint als Solistin auf verschiedenen CD-Produktionen, wie Merope von Vivaldi unter Fabio Biondi oder L'Olimpiade: The Opera unter Markellos Chryssicos. Genannt sei auch im Besonderen die Aufnahme des Samson von Händel unter Nicholas McGegan.